Release-Updates AMONDIS

Release-Updates

Mit den Release-Updates stehen stets zahlreiche Neuerungen und Optimierungen zur Verfügung, die die Arbeitsprozesse in Ihrer Einrichtung weiter erleichtern sowie neue Möglichkeiten schaffen. Anbei die nützlichsten Updates im Überblick.

AMONDIS macht Innovation greifbar.

Aktuelle AMONDIS Version: 10.10

Release-Updates 10.10

  • Leistungsstellen: Prüfung auf Mandant
    Sofern an den Leistungsstellen ein Mandant zugeordnet ist, werden die Mitarbeiter im Register „Benutzer“ nur noch mandantenspezifisch dargestellt. Hat also ein Benutzer keinen Zugriff auf den Mandanten, wird dieser Benutzer nicht in der Auswahlliste dargestellt.Diese Änderung betrifft alle Module die mit Leistungsstellen in AMONDIS arbeiten.

  • Benutzerdarstellung je Leistungsstelle in Prozessübersicht
    In der Prozessübersicht werden per Tooltipp auf der Leistungsstelle die Benutzer mit Bearbeitungsrecht der Leistungsstelle dargestellt. Diese Erweiterung greift in allen Prozessfenstern im Register „Prozessübersicht“.

  • Textschlüssel: Fenster umgebaut
    Das Fenster Textschlüssel wurde umgebaut und bietet nun die Möglichkeit, formatierte Texte zu hinterlegen.
    Dadurch entfällt das Fenster Textblöcke vollständig.

  • Programmparameter: Zeitraum für Sucheinschränkungen
    In der Web-Maske gibt es in einigen Fenstern (z.B. Beschaffungsantrag, Aufgabenfreigabe, Investitionsplan,…) eine Schnellsuche.
    Um die Datenmenge der Schnellsuche etwas zu begrenzen, wird hierbei standardmäßig ein Zeitraum vorgeschlagen.
    Dieser Zeitraum (Anzahl der Tage) kann nun über den Parameter „Zeitraum für Sucheinschränkungen“ programmabhängig eingestellt werden. (Parameter gibt es je Modul).
  • Packungseinheiten: Sperrkennzeichen und Prozesszuordnung
    Packungseinheiten können nun mit Hilfe eines Sperrkennzeichens gesperrt werden.
    Diese Packungseinheiten stehen dann z.B. in der Artikelanlage nicht mehr zur Auswahl. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Packungseinheiten den internen Prozessarten zuzuordnen.
    Somit können z.B. Packungseinheiten, die ausschließlich im Kassenbuch benötigt werden (z.B. Rollen), nur für das Kassenbuch zur Verfügung gestellt werden.
  • ERechnungen: Parameter für Anlage der Positionen
    Ob bei einem Import von ERechnungen die Positionen ohne Vorgängerbeleg aus der xml-Datei in der Stapel-Bearbeitung Plus angelegt werden, kann nun über den Parameter „Mail: RE-Positionen ohne Vorgängerbeleg anlegen“ eingestellt werden.

  • ERechnungen: Anzeige der nicht X- bzw. ZUGFeRD Rechnungen
    Das Berichtswesen in AMONDIS wurde um die dynamische Abfrage „Anzeige der nicht X- bzw. ZugFerd Rechnungen“ erweitert.
    Diese Abfrage zeigt an, welche Lieferanten noch keine ERechnungen senden.

  • Stapel-Bearbeitung/Plus: Einschränkung auf FIBU-Mandant
    Über den Button „Stapel von einem anderen Sachbearbeiter übernehmen“ in der Stapel-Bearbeitung/Plus kann ein Rechnungsstapel von einem anderen Sachbearbeiter übernommen werden.
    Wobei nur noch Stapel von FiBu-Mandanten sichtbar sind, für die der eigene Benutzer berechtigt ist.

  • Stapel-Bearbeitung Plus: Anzeige Tooltip bei Leistungsstelle
    Wenn mit der Maus über die Leistungsstelle/Prüfstelle gegangen wird, erscheint in der Stapel-Bearbeitung Plus ein Tooltip.
    In diesem Tooltip werden alle Benutzer angezeigt, die an der Leistungsstelle mit dem Recht „Bearbeitung“ und „Einsicht + Bearbeitung“ hinterlegt sind.

  • Aufgaben-Freigabe mit Toleranzbetrag
    Beim Freigeben der Aufgaben kann über den Parameter amounttolerance eine Toleranz im Centbereich definiert werden. Aufgaben können innerhalb dieser Toerlanz freigegeben werden, wenn die Prüfung auf die Betragsaufteilung aktiv ist.
    Beim finalen Buchen der Rechnung wird die Toleranz nicht berücksichtigt, hier muss Soll/Haben aufgehen.

  • Positionen bei ERechnung verdichten
    Im Rechnungseingangsbuch können über „Bitte auswählen“ angelegte/ausgelesene Positionen verdichtet werden.
    Die Verdichtung der Positionen funktioniert nur bei ZUGFeRD und XRechnungen.

  • Abfrage Sachkonto/Kostenstellenkombination
    Die Systemabfrage „Möchten Sie die KOA/KST-Kombination anlegen?“ erscheint im Rechnungseingangsbuch, wenn das Vorkontierungskonto (z. B. 999999) durch ein anderes Sachkonto ersetzt wird und die angegebene Kostenstelle für dieses Sachkonto nicht gepflegt ist.

  • Beschaffungsantrag/Beschaffungsbuch: Logikänderung bei Rückfragen
    Die Logik der Rückfragen des Beschaffungsantrags ändert sich.
    Zukünftig wird die Logik des Prozesses im WEB ebenfalls über Aufgaben, wie z.B. im REB abgebildet. Somit ist die Logik zwischen dem WEB-Prozess und dem Prozess des Beschaffungsbuchs identisch. Die bisherigen Aufgaben an der Prozessart werden beim Update auf die Version 10.10 erkannt. Alle noch fehlenden Aufgabenschritte werden beim Update automatisch angelegt. Es ist zudem möglich sowohl aus den allgemeinen Aufgaben als auch aus dem Beschaffungsbuch eine Rückfrage an die Beschaffungsabteilung (Dispatcher) zu stellen. Zudem können Rückfragen an den Antragsteller sowohl aus dem Beschaffungsbuch als auch aus der Web-Maske (Beschaffungsantrag und allgemeinen Aufgaben) gestellt werden.
    Die Rückfragen können wie bisher gestellt werden. Die Vorgehensweise hat sich hierbei nicht verändert.
  • Beschaffungsantrag/Beschaffungsbuch: Logikänderung von Kostenstellen-Gruppen zu Leistungsstellen
    Bisher musste ein Kostenstellenverantwortlicher wie folgt berechtigt sein:

    • Zuordnung des Benutzers im Fenster „KST-Gruppen“ an einer oder mehreren KST-Gruppen

    • Zuordnung zur Anforderungsstelle der jeweiligen Kostenstelle inklusive Haken „Beschaffung“

    Ab der Version 10.10. wird diese Logik nicht mehr greifen. Die Kostenstellen-Gruppe wird nicht weiter für die Berechtigung benötigt. Die Zuordnungen erfolgen zukünftig über Leistungsstellen (analog zu anderen Prozessen in AMONDIS, z.B. Rechnungseingangsbuch).

    Fenster Leistungsstellen:
    Es wird zukünftig eine Leistungsstelle benötigt, an welcher die Freigabebenutzer zugeordnet werden. Beim Anlegen der Leistungsstellen kann das belieferte Haus der Bestellung/Lieferscheine/Beschaffungsbuch ausgewählt werden.

    Wichtig: Die User müssen mit dem Recht „Bearbeitung“ der Leistungsstelle zugeordnet sein. Die weiteren Rechte können nicht verwendet werden.

    Fenster Anforderungsstelle:
    Im Fenster Anforderungsstelle kann zukünftig im Feld „KST-Freigabe“ eine Leistungsstelle hinterlegt werden. Die der Leistungsstelle zugeordneten Mitarbeiter haben somit die Berechtigung die Anträge als KST-Verantwortliche freizugeben.
    KST-Gruppen werden beim Update auf die Version 10.10. automatisch in Leistungsstellen umgewandelt und entsprechend an der Anforderungsstelle hinterlegt.
    Im Rahmen des Updates werden diese Anlagen geprüft. Der Kostenstellenverantwortliche benötigt weiterhin die Userzuordnung zur Anforderungsstelle inklusive des Hakens „Beschaffung“.

  • Beschaffungsantrag/Beschaffungsbuch: Benutzerabhängige Freigabe des Web-Antrags
    Aufgrund der neuen Freigabelogik über die Leistungsstellen lässt sich nun auch der Prozess dynamischer gestalten.
    Es ist möglich an der Anforderungsstelle benutzerabhängig eine andere Freigabeabteilung zu hinterlegen. Hierbei kann man an der Anforderungsstelle im Bereich „Benutzer“ eine Freigabe Abteilung hinterlegen.
    In diesem Fall wird die im ersten Register zugeordnete Leistungsstelle ignoriert und der Beschaffungsantrag dann zur Kostenstellenfreigabe an die hier hinterlegte Leistungsstelle gesendet.
    Das Feld „Freigabelimit“ an der Anforderungsstelle wird nicht berücksichtigt.

  • Beschaffungsantrag/Beschaffungsbuch: Ablauf bei Deaktivierung von Beschaffungsanträgen
    Abhängig der Berechtigungen kann ein Beschaffungsantrag im Beschaffungsbuch deaktiviert/abgelehnt werden.
    Hierbei erscheint folgende Abfrage, über welche gegebenenfalls der Vorgang abgebrochen werden kann.
    Der Antrag verschwindet dann aus der Übersicht des Beschaffungsbuchs.
    Mit Hilfe der Suche könnte der Antrag im Beschaffungsbuch weiterhin aufgerufen werden.
    Hier ist auch zu erkennen, dass AMONDIS einen Aufgabenschritt für den Antragsteller angelegt hat.
    Bei dem Antragsteller wird der Beschaffungsantrag im Web entsprechend markiert dargestellt.
    Mit Hilfe des Buttons „Auf Ablehnung reagieren“ kann die Ablehnung akzeptiert werden oder der Antrag erneut an die Beschaffungsabteilung übergeben werden.

  • Beschaffungsbuch: Preisanfrage-Angebotsnummer
    Werden aus AMONDIS im Beschaffungsbuch Preisanfragen erstellt (entsprechendes Register), kann hier nun eine Angebotsnummer je Preisanfrage eingetragen werden.
    Per Klick auf den Button „Lieferant an Beschaffungsposition hinterlegen“ übernimmt AMONDIS den Lieferanten an die Beschaffungsposition im Register „Auftragspositionen“. (AMONDIS stellt hierbei eine Verknüpfung zwischen Auftragsposition und Angebot her)
    AMONDIS prüft zukünftig auch die jeweiligen Positionen der Preisanfrage. Dies bedeutet, wurde eine Angebotsnummer eingetragen und der Lieferant übernommen, lässt AMONDIS keine weitere Übernahme für die selben Positionen zu.
    Sofern also derselbe Artikel in einer zweiten Preisanfrage vorhanden ist und der Button „Lieferant an Beschaffungspositionen hinterlegen“ gedrückt wird, erscheint eine Meldung. Wird diese Meldung mit JA bestätigt, wird die bestehende Verkettung zum Lieferanten zurückgenommen (aller Angebotspositionen).
    Über NEIN wird die Verkettung abgebrochen. Die Angebotsnummer wird bei der Übergabe an die Bestellung je Lieferant automatisch mitgenommen.
  • Prozessarten: Lieferadresse
    Im Beschaffungsbuch kann bereits eine Lieferadresse erfasst werden. Ob das Feld erfassbar ist, kann je Prozessart eingestellt werden.
    Folgende Auswahl gibt es hierfür:

    nicht erfassbar:
    Das Eingabefeld steht im Beschaffungsbuch nicht zur Verfügung.

    auf Antragsebene erfassbar:
    Je Beschaffungsantrag kann eine Lieferadresse im Bereich „Zusatzinformationen“ hinterlegt werden. (Diese Information wird nicht in die Bestellung übernommen, sofern aus dem Antrag eine Bestellung generiert wird).

    auf Antrags- und Positionsebene erfassbar:
    Je Beschaffungsantrag kann eine Lieferadresse im Bereich „Zusatzinformationen“ hinterlegt werden. (optional)

    Bei Anlage der Beschaffungspositionen wird diese Info in das Register „Positionen“ mit als Vorschlag übernommen. Alternativ kann die Lieferadresse auch nur im Bereich der „Positionen“ verwendet werden. (Diese Information wird auch in die Bestellung übertragen, sofern aus dem Antrag eine Bestellung generiert wird).

  • Bestellung: Verknüpfung zu Beschaffungsposition
    Sofern eine Bestellung aus einem Beschaffungsantrag heraus angelegt wird, stellt AMONDIS die Beschaffungsnummer und Position in der Bestellung dar. Zusätzlich kann über den markierten Button nun direkt der Beschaffungsantrag im Beschaffungsbuch geöffnet werden. (Nur sofern der Benutzer für diesen Beschaffungsantrag berechtigt ist).

  • Bestellung: Auftragsbestätigung
    Um Auftragsbestätigungen besser zu kennzeichnen, gibt es eine neue Einstellungsmöglichkeit am Dokumententyp. Hier kann die interne Kategorie „Auftragsbestätigung“ ausgewählt werden. Wird dies aktiviert, stellt AMONDIS in der Bestellübersicht zukünftig ein eigenes Symbol dar, sofern an der Bestellung ein Dokument mit dem Dokumententyp „Auftragsbestätigung“ vorhanden ist. So lässt sich in der Bestellübersicht besser erkennen, welche Bestellungen vom Lieferanten bestätigt wurden.

  • Programmparameter: Wiederkehrende Bestellungen
    Mit Hilfe des Programmparameters „Bestellung: Kreditorisch WKB möglich?“ (wkbestellung) kann die Erfassung von wiederkehrenden Bestellungen aktiviert werden. Ist der Prameter aktiv, kann der Buchungsmodus „Vertrags-/Dauerbuchung/Periodenaufteilung“ ausgewählt werden. Bei Freigabe der Bestellung wird (identisch zu den wiederkehrenden Buchungen) ein Eingabefenster geöffnet.
    Hier können die Intervalle für die Bestellungen definiert werden.
    (Die Vorgehensweise ist identisch zur bestehenden Logik bei den Buchungen).

  • Lieferscheineingangsbuch: Dokument einem bestehenden Rechnungsprozess zuordnen
    Im Lieferscheineingangsbuch gibt es nun einen Button „Dokument einem bestehenden Rechnungsprozess zuordnen“. Über diesen Button können die Lieferscheindokumente einer bestehenden Rechnung im Rechnungseingangsbuch zugeordnet werden.Diese Variante wird nur benötigt, wenn es bereits eine Rechnung gibt, die z.B. mit der Bestellung verkettet ist. Somit wird über den Button lediglich das Lieferschein Dokument an diesem Vorgang verknüpft.Der Lieferschein im Lieferscheineingangsbuch bleibt nach dieser Verkettung unverändert bestehen und kann je nach Prozessablauf entsprechend deaktiviert werden.
  • Erweiterung der Prozessartenprüfung bei den patientenbezogenen Prozessarten
    Die Prozessartenprüfung prüft nun auch ab, sobald im Feld “Setzen Friststart” eine Auswahl getroffen wurde, dass das Feld Frist in Tagen nicht leer oder gleich 0 sein kann. Ansonsten erscheint eine Fehlermeldung bei der Prozessartenprüfung.

  • Externe Druckdokumente
    In den externen Druckdokumenten wurde im Bereich MDK-Projektinformation ein neues internes Feld hinzugefügt mit der Möglichkeit, die MD-Faxnummer zu hinterlegen (parallel zu den bestehenden Feld MD-Telefon).

  • Wiedervorlage
    Beim Setzen der Wiedervorlage wurden ein Kommentarfeld hinzugefügt, um Hinweise zum Grund der Wiedervorlage zu vermerken.

  • Auswertung Statistik Aufschlagszahlung
    Wurde um die Option “Berechnung 400Euro fix” erweitert. Im Feld SZ-Quote/Modus kann nun die Option für die Berechnung der 400 Euro Strafzahlung ausgewählt werden.

  • Umbau INKA Versandschlüssel
    Die Auswahl wurde vereinfacht. Zuvor war die Auswahl nur über eine Liste möglich – Nun ist die Auswahl der Versandschlüssel über DDW möglich.

  • Anzeige Fehlermeldung im LE Portal optimiert
    Im LE Portal werden mögliche Fehlermeldungen nun beim Öffnen des Portals zentral angezeigt, damit sich die Ursache auf den ersten Blick erkennen lässt.

  • Auswertung Prüfquote nach GKV-Statistik
    Es wurde eine neue Gruppierungsmöglichkeit aufgenommen. In der dritten Gruppierung wurde der Prozesstyp als Gruppiermöglichkeit hinzugefügt.

  • Erweiterung der Möglichkeiten für externe Druckdokumente
    Es wurde ein neuer POOL: MDPOOL eingefügt mit den möglichen Feldern „MD-Name“ und „übermitteltes Dokument“.

  • Dialoganzeige
    Es wurde in der Dialoganzeige unter KAIN die Spalte akt. Prozessartenbezeichnung hinzugefügt.

  • Anzeige der Sortimentsgruppe in der Schrankorganisation
    In der Schrankorganisation wird nun die Sortimentsgruppe mit angezeigt.

  • Artikelnummernfeld in der Dokumentationssicht
    In den Dokumentationssichten wird nun die Artikelnummer mit angezeigt. Somit kann hier auch nach Artikelnummer gefiltert werden.

  • Beleg stornieren in der Kommissionierung
    In der Kommissionierung können ab sofort Belege storniert werden.

  • Benachrichtigungsfeld in der Anforderung
    Bei den Anforderungen gibt es nun eine neue Spalte „Ben“. In dieser werden Benachrichtigungen angezeigt. Diese entstehen, wenn zum Beispiel in der Auftragsannahme ein Artikel getauscht wurde oder eine Rückinformation vom Versorgen hinterlegt wurde.

  • Lagerinventur: Bewertung nach Niederstwertprinzip
    Bisher war die Bewertung der Artikel der AMONDIS MINI-MAWI nur nach dem letzten Einkaufspreis möglich.
    Zukünftig kann zwischen der Bewertung anhand des letzten Einkaufspreises oder nach Niederstwertprinzip unterschieden werden.
    (Info: Das Niederstwertprinzip ist ein Grundsatz der Bilanzierung, der vorschreibt, dass Vermögensgegenstände mit dem niedrigsten von mehreren möglichen Werten angesetzt werden müssen, um das Unternehmen nicht besser darzustellen, als es ist.)
    Eine Umstellung der Bewertung ist in AMONDIS auch bei bestehenden Installationen möglich.
    Hierbei sind am Versorgungsmandant die Anzahl der Tage vom Zähldatum zu hinterlegen, um den Bewertungszeitraum zu ermitteln.
    Bei Bewertung nach Niederstwertprinzip wird der niedrigste Betrag laut Artikelstamm und Rechnung für die Bewertung in der Inventur verwendet.
    (Es erfolgt eine Darstellung der verwendeten Bewertung beim Aufbau der Inventur in AMONDIS).

Release-Updates 10.9

  • Info über: Erweiterung um ZUGFeRD / XRechnung
    Der Bereich „Info über“ wurde um die Info bezüglich der unterstützten E-Rechnungsversion erweitert.
  • Interne Prozessartenzuordnung an Texttypen, Forderungsstatus und Dokumententypen
    In den Stammdatenfenstern Texttypen, Forderungsstatus und Dokumententypen ist nun die Auswahl der internen Prozessart möglich. Somit kann z.B. der Dokumententyp „Angebotsanfrage“ im Beschaffungsantrag und Beschaffungsbuch zur Auswahl gestellt werden.
    Bisher mussten die Dokumententypen für jeden Bereich angelegt werden, was zu doppelten Bezeichnungen geführt hat.
  • Benutzerimport: Suche des Präfix innerhalb der Gruppennamen
    Beim Import von Benutzern bzw. Benutzerberechtigungen aus dem AD in AMONDIS wird derzeit der Präfix + Gruppenname geprüft. Beispiel:
    Nachfolgende Gruppen sind im AD vorhanden.
    In AMONDIS ist als Präfix für die Zugriffsberechtigungen „-AZ-Amondis-„ hinterlegt.
    „Finanzbuchhaltung“ und „Einkauf“ sind als externe Gruppennamen an den Zugriffsberechtigungen in AMONDIS hinterlegt.STW-AZ-Amondis-Finanzbuchhaltung
    STW-AZ-Amondis-Einkauf
    KOE-AZ-Amondis-FinanzbuchhaltungAb der Version 10.09. wird der Präfix innerhalb des Gruppennamen im AD gesucht. Somit würde AMONDIS beim Import nun die Gruppen finden und zuordnen.
    Dadurch gibt es auch an den Anforderungs-, Leistungsstellen und Anforderungsstellengruppe das Feld ext. Bezeichnung, wo der Gruppenname aus dem AD 1:1 eingetragen werden muss. „STW“ oder „KOE“ wird ignoriert.
  • Automatischer Zahlungsverkehr: Logik Teilnahme/ keine Teilnahme und alternative Zahlwege
    Logik Teilnahme am automatischen Zahlungsverkehr innerhalb AMONDIS:
    Damit ein Kreditor grundsätzlich am automatischen Zahlungsverkehr innerhalb AMONDIS teilnimmt, muss dieser im Kreditorenstamm auf „Teilnahme“ gesetzt werden. Mit der Version 10.9 wird dann das Feld „Zahlweg“ zu einem Pflichtfeld.Steht ein Kreditor auf „Keine Teilnahme“, so werden die offenen Posten im AZV nicht automatisiert eingelesen. Belege, die selbst zur AZV-Teilnahme gekennzeichnet sind, können jedoch im Zahlungsverkehr manuell hinzugefügt werden.

    Logik Teilnahme am Zahlungsverkehr außerhalb AMONDIS:
    AMONDIS bietet die Möglichkeit, Kreditoren, die Zahlwege außerhalb dem AMONDIS-AZV teilnehmen zu kennzeichnen. Solche Kreditoren werden auf „Keine Teilnahme“ gestellt und erhalten einen „alternativen Zahlweg“. Diese Kreditoren nehmen nicht am AZV innerhalb AMONDIS teil – es handelt sich hierbei um ein Informationsfeld.Abgebildet werden kann:

    • Abbuchung (Einzugsermächtigung) Kreditkarte
    • Scheck Bar
    • Zahlungsdienstleister (Amazon, Paypal, usw.)
    • Auslandszahlungsverkehr (keine SEPA)

 

  • Automatischer Zahlungsverkehr: Implementierung SEPA-Format pain.001.001.09
    AMONDIS unterstützt nun das SEPA-Format pain.001.001.09 (V3.7) im Zahlungsverkehr. Ab November 2026 wird dieses zur Pflicht und ältere Formate können im Zahlungsverkehr von den Banken abgelehnt werden.
  • (Import) Bankenstamm: Anlage von Banken
    Die Anlage von neuen Banken erfolgt ab sofort mittels des „Import Bankenstamm“. Dieser kann im gleichnamigen Fenster durchgeführt werden. Die Zahlungsdienstleister werden von der Bundesbank importiert und es erfolgt die Anlage der SEPA-Teilnehmerbanken. Voraussetzung hierfür ist der entsprechender Länderschlüssel in AMONDIS. Mittels des Länderkennzeichens wird definiert, ob ein Land am SEPA-Verfahren teilnimmt. Werden Datensätze zur Neuanlage im Fenster „Bankenstamm“ eingefügt, so erscheint eine entsprechende Meldung, dass dies im Fenster „Import Bankenstamm“ erfolgen muss. Ebenso entfällt die Anlage von Zweitniederlassungen als eigene Bank im Bankenstamm.
  • GDPDU: Ausleitung über Wirtschaftsjahre
    Die Ausleitung der GDPDU ist im gleichnamigen Fenster nur noch Support-Usern gestattet. Es erscheint eine passende Meldung. Für die Ausleitung der GDPDU soll zukünftig das Fenster „Wirtschaftsjahre“ verwendet werden.
  • eRechnung: Ermittlung Steuerschlüssel
    Mit Version 10.09 wird jetzt auch der Steuertyp des Sachkontos und der Steuervorschlag zur Ermittlung Steuerschlüssels bei eRechnungen verwendet. Steht das Sachkonto auf „keine Steuer“, wird der Steuerschlüssel geleert und der Bruttowert der Rechnungsposition als Positionsbetrag interpretiert. Steht das Sachkonto auf „Vorsteuer“ und es ist zusätzlich ein Vorschlagssteuerschlüssel hinterlegt, welcher einen Steuersatz von 0% hat, wird der Vorschlagssteuerschlüssel verwendet und der Bruttowert der Rechnungsposition als Positionsbetrag interpretiert.
    Steht das Sachkonto generell auf „mit Steuer“ und es ist kein Vorschlagssteuersatz hinterlegt, dann wird wieder versucht automatisch einen geeigneten Steuerschlüssel anhand des Steuersatzes der Rechnungsposition zu hinterlegen.
  • Stapel-Bearbeitung/Plus: mehrere Postfächer am Mail-Import
    Am Dokumentenimport für die Mail-Rechnungen, können jetzt mehrere Mailpostfächer hinterlegt werden.
    Dadurch werden alle Postfächer nacheinander importiert und müssen nicht einzeln angestoßen werden. Die an der Zuordnung hinterlegte Prozessart wird als Importprozessart pro Postfach verwendet.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: OCR-Analyse zurücksetzen unter „Bitte auswählen“
    Im Fenster Stapel-Bearbeitung Plus kann über den Button „Bitte auswählen“ den Status die OCR-Analyse und somit den Status der Stapel zurückgesetzt werden.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: Änderung Skontobetrag
    Der Skontobetrag bei der Rechnungsbuchung im Rechnungskopf ist nur noch änderbar, wenn kein Zahlungskonditionsschlüssel hinterlegt ist. Diese Änderung greift in folgenden Fenstern: Stapel-Bearbeitung Plus, Rechnungseingangsbuch, Buchungen
  • Stapel-Bearbeitung Plus: neuer Benutzerparameter
    Für die Stapel-Bearbeitung Plus wurde der Benutzerparameter „Soll vom letzten Feld im Belegkopf zum nächsten Beleg gesprungen werden? (Stapelbearb. Plus)“ unter Scannen/Upload angelegt.
    Dieser Parameter steuert, ob durch Enter vom letzten Feld im Belegkopf direkt zum nächsten Beleg gesprungen oder erst in den Positionsbereich gesprungen wird.
  • Erweiterung Tooltip bei Adresse erfassen
    Im Rechnungseingangsbuch und Buchungen kann über den Button „Adresse erfassen“ eine alternative Bankverbindung an der Rechnung hinterlegt werden.
    Das Fenster „Adress – Auswahl“ wurde in der Spalte Konto um einen Tooltip erweitert. Dadurch ist im Tooltip die hinterlegte IBAN ersichtlich.
  • Beschaffungsantrag: Rückfrage Einkauf
    Über den neuen Button „Rückfrage Einkauf“ besteht die Möglichkeit bei erledigten bzw. laufenden Beschaffungsanträgen eine Rückfrage an die Beschaffungsabteilung zu stellen. Die Rückfrage kann sowohl durch den Antragsteller, als auch durch den Kostenstellenverantwortlichen getätigt werden. Es können mehrere Rückfragen zu einem Beschaffungsantrag gestellt werden.
    Rückfragen werden als Bemerkungen im Beschaffungsbuch der Beschaffungsabteilung dargestellt und erhalten zusätzlich das „Fahnen-Symbol“. Der Status der Aufgaben und Meilensteine im Beschaffungsbuch bleibt unverändert. Mit Hilfe des Buttons „Kennzeichen zurücksetzen“ kann die Beschaffungsabteilung das „Fahnen-Symbol“ wieder entfernen.
  • Beschaffungsantrag: Rückfrage beantworten / auf Ablehnung reagieren
    Erhält der Antragsteller eine Rückfrage oder eine Ablehnung des Antrags, erscheinen diese Anträge wieder in der Erfassungsmaske. Bisher konnten die Rückfragen bzw. Ablehnungen über einen Doppelklick auf das Symbol der Übersicht bearbeitet werden.
    Nun gibt es zusätzlich zwei neue Buttons in der Maske. Die Bearbeitung per Doppelklick auf das Symbol ist weiterhin möglich.
  • Beschaffungsantrag: abteilungsbezogene Darstellung
    Im Beschaffungsantrag(WEB) werden die Beschaffungsanträge immer benutzerbezogen eingelesen.
    Auch über die Suche erhält somit ein Mitarbeiter nur die Möglichkeit auf seine eigenen Beschaffungsanträge zuzugreifen.
    Mit Hilfe des Programmparameters „Web: Alle Anträge der Anforderungsstelle anzeigen“ (ebwwebshowcompleteotl) kann die Darstellung nun erweitert werden.
    Ist der Parameter aktiviert, wird untenstehende Einschränkung in der Webmaske aktiv:
    Sofern die Auswahl „Alle Anträge der Abteilung“ gesetzt ist, werden alle Beschaffungsanträge für die berechtigten Anforderungsstellen(Kostenstellen) dargestellt, für welche der angemeldete Benutzer Zugriff hat.
  • Beschaffungsbuch: Wiederbearbeiten Beschaffungsantrag beim Deaktivieren einer Bestellung
    Wird eine Beschaffungsposition aus dem Beschaffungsbuch über den vorgesehenen Button in das Fenster „Bestellung“ übergeben, erhält diese einen entsprechenden Status im Beschaffungsbuch.
    Beim Deaktivieren dieser Bestellung, kommt nun eine Abfrage, ob der Beschaffungsprozess wieder geöffnet werden soll. Beim Löschen dieser Bestellposition im Fenster Bestellung passiert dies immer automatisch.
    Ist der Beschaffungsprozess bereits geschlossen, wird dieser zudem automatisch wieder geöffnet.

Bestellungen

  • Lieferanten: Darstellung Mail-Adresse des Kreditoren
    Im Fenster Lieferanten kann unter anderem die Mail-Adresse für den Bestellversand je Lieferant/Versorgungsmandant hinterlegt werden. Ist hier keine Mail-Adresse gefüllt, wird beim Bestellversand aus AMONDIS die Mail-Adresse des Lieferanten vom FIBU-Kreditoren vorgeschlagen. Zur Übersichtlichkeit wird diese nun im Stammdatenfenster „Lieferanten“ mit dargestellt.
  • Bestellung: Übernahme der Dokumente aus dem Beschaffungswesen
    Sofern aus dem Beschaffungswesen ein Antrag an das Fenster „Bestellung“ übergeben wird, wurden bereits die Dokumente des Beschaffungsantrags an der Bestellung dargestellt.Diese Dokumente werden von AMONDIS nun systemtechnisch übernommen, sodass diese auch für den Mailversand im Fenster „Bestellung“ zur Verfügung stehen.
  • Bestellung: Darstellung Prozess nach Veto
    Wird im digitalen Bestellprozess ein Veto eingelegt, wird dieses im Bestellfenster dargestellt. (Schloss-Symbol)Sofern die Bestellung anschließend „wiederbearbeitet“ wird, setzt AMONDIS die bisherigen Freigabeschritte auf deaktiviert. Bei einer erneuten Freigabe der Bestellung startet regulär (wie bisher auch) der Freigabeprozess.Der „alte“ Freigabeprozess wird zukünftig jedoch nicht mehr gelöscht, sondern weiterhin dargestellt. AMONDIS führt hier im Hintergrund einen„Prozessartenwechsel“ durch.Der Prozess kann im Bereich der Zusatzinfos eingesehen werden. Zudem bleibt auch die Veto-Bemerkung an der Bestellung bestehen.

Lieferscheine

  • Dokumentenübergabe zwischen Stapelbearbeitung/Plus und Lieferscheinimport
    Dokumente aus der Stapelbearbeitung können mit Hilfe der „rechten Maustaste“ an den Lieferscheinimport übergeben werden bzw. Dokumente aus dem Lieferscheinimport an die Stapelbearbeitung.Per Rechtsklick kann die Funktion „Als Lieferschein importieren“ bzw. „Als Rechnung importieren“ aufgerufen werden.So können Dokumente zwischen den Fenstern übergeben werden, wenn z.B. beim Mail-Import ein Lieferschein dazu eingelesen wurde.Ob die Dokumente an die Stapelbearbeitung oder die Stapelbearbeitung Plus übergeben werden, steuert der bereits bestehende Benutzerparameter.
    Für die Übergabe der Dokumente wird ein Verzeichnisimport für Rechnungen und Lieferscheine benötigt, welcher am erweiterten Mandantenstamm zu hinterlegen ist.
    Im neuen Fenster erhalten die Dokumente eine neue Prozessnummer/Scannummer abhängig der Prozessart des Dokumentenimports.Achtung: Werden Dokumente übergeben, bleiben diese im ursprünglichen Fenster noch bestehen und werden nicht automatisch gelöscht. Es können nur PDF Dateien an das jeweils andere Fenster übertragen werden.
  • Lieferscheinpflicht bei bestimmten Artikeln
    Am Artikelstatus gibt es jetzt die Checkbox „Lieferschein Pflicht?“.Ist dieses angehakt, können Artikel mit diesem Artikelstatus nur dann bei einer Rechnung verknüpft werden, wenn dieser aus einem Lieferschein zugeordnet wird.Somit ist es in diesem Fall nicht mehr möglich, eine Bestellung mit der Rechnung zu verketten. Eine manuelle Auswahl wird nicht möglich.Wird eine Bestellung aus der OCR-Erkennung gefunden und ein Artikel aus dieser Bestellung hat die entsprechenden Konfiguration, wird diese Position nicht zugeordnet bzw. übersprungen.Das B-Kennzeichen, dass eine Bestellung gefunden wurde wird trotzdem angezeigt, aber es wird keine Position angelegt. Eine manuelle Zuordnung des Artikels kann über F8 ebenfalls nicht erfolgen, solange nicht ein Lieferschein erfasst wurde.Die Logik wird vor allem in Kombination mit der AMONDIS Mini-Mawi benötigt, kann bei Bedarf jedoch auch im Beschaffungswesen eingesetzt werden
  • DRG-Codes alle KIS auswählbar
    Im Stammdatenfenster DRG-Codes ist es nun möglich, alle KIS-Systeme auszuwählen. Hierzu gibt es nun den Button „Alle KIS“.
  • Auswertungsexplorer Gutachten Durchlaufzeiten
    Bei der Auswertung Gutachten Durchlaufzeiten im Auswertungsexplorer gibt es das ein neues Feld „zust. Arzt“. Auch eine Gruppierung nach dem zust. Arzt ist nun möglich.
  • Mehrfachauswahl Sortierung
    In der Mehrfachauswahl im MD/Kostenträgerdialog und Spezialfalldialog kann man den Haken bei „Sortierung beibehalten“ setzen. Dann werden die Fälle in der gleichen Reihenfolge aufgelistet, wie auch in der Mehrfachauswahl.
  • Spalte „PEPP FA“ im Spezialfalldialog
    Der AMONDIS Spezialfalldialog wurde um die Spalte „PEPP FA“ (Kennzeichen: „PEPP Fachabteilung“).
  • Prozessverlauf
    Es ist es nun möglich, im Standardsuchdialog – Reiter Prozesse – nach dem Prozessverlauf zu suchen.
  • Mitarbeiterdokumente
    Im AMONDIS Strukturprüfungsmanagement besteht ab Version 10.09 die Möglichkeit im Bereich der Mitarbeiterdokumenten („Wonach suchen Sie“) nach Dokumenten zu suchen.
  • Strukturprüfungsmerkmale 2025
    Die neuen Strukturprüfungsmerkmale vom Jahr 2025 werden mit dem Jahresimport eingespielt.

Release-Updates 10.8

  • Überarbeitung AMONDIS Menü
    Das AMONDIS Menü wurde überarbeitet, hier kann z.B. die AMONDIS Webseite direkt geöffnet werden.
  • Ext. Druckdokumente: Erweiterung des Save-Modus
    Im Stammdatenfenster „ext. Druckdokumente“ wurde die Auswahl des „Save-Modus“ erweitert.
    Es kann nun die Option „Speichern und als Anhang ablegen“ ausgewählt werden.
    Durch diese Variante wird das erstellte Druckdokument als Anhang beim Speichern wieder in AMONDIS importiert.
    Diese Variante ist vor allem für das AMONDIS Beschaffungswesen empfehlenswert, steht jedoch modulübergreifend zur Verfügung.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: Ablehnung von importierten Rechnungen
    In der Stapel-Bearbeitung Plus können über den Button „Bitte auswählen“ importierte Rechnungen abgelehnt werden.
    Hierbei öffnet sich der AMONDIS-Mailclient, in dem das Rechnungsdokument angefügt wird. Nach erfolgreichem Versand der Mail erscheint eine Abfrage, ob das Dokument aus der Stapel-Bearbeitung Plus gelöscht werden soll.
  • Beschaffungswesen: digitale Angebotsfreigabe
    Es ist nun im Beschaffungswesen möglich, dem Kostenstellen-Verantwortlichen mehrere Vergleichsangebote über AMONDIS zur Kontrolle vorzulegen.
    Über diesen neuen Weg kann die Beschaffungsabteilung im Beschaffungsbuch die Angebote hochladen und diese digital zur Kontrolle senden.
  • Beschaffungsbuch: Protokollierung Preisanfragen
    Wird im Beschaffungsbuch das Preisanfragedokument über den vorgesehenen Mail-Button aus AMONDIS versendet, wird der Mailversand von AMONDIS nun protokolliert. Voraussetzung hierfür ist, dass die Parameter zur Mailprotokollierung im Beschaffungswesen grundsätzlich aktiv sind.
  • Beschaffungsbuch: Mail-Button für Nachfrage beim Lieferanten
    Im Bereich der „Auftragspositionen“ des Beschaffungsbuches gibt es einen neuen Button. Über diesen lassen sich Mails an den Lieferanten senden um Rückfragen zu stellen.
    Dieser Button ist nur aktiv, wenn für die Auftragsposition bereits eine Bestellung angelegt wurde und diese Bestellung per Mail von AMONDIS versendet ist.
  • Dokumentenansicht im INKA-Versand
    Mit der Version 10.08 ist es möglich im INKA-Versand-Fenster die Dokumente einen Prozesse zu öffnen. So kann zum Beispiel bei der Einleitung des Erörterungsverfahrens durch das Klinikum oder aber auch bei dem Versand der streitbaren Punkte (Schlüssel: EKH01) das Gutachten parallel geöffnet werden.
  • Zusatzentgelte ohne Diagnose/Prozedur ermitteln
    Mit der Version 10.08 besteht die Möglichkeit, dass einzelne Zusatzentgelte, die keine auslösende Prozedur oder Diagnose besitzen, in die DRG-Ermittlung aufgenommen werden können. Hierzu muss ein Datensatz in dem Stammdatenfenster Tarifziffern-Diagnosen angelegt werden.
  • Patienteninformation über Rechtsklick
    Zukünftig kann aus dem MD-Kostenträgerdialog direkt in das Bearbeitungsfenster der Patienteninformation abgesprungen werden. Hierzu muss auf den besagten Fall ein Rechtsklick mit der Maus erfolgen. Im Anschluss kann die Auswahl der Patienteninformation getroffen werden.
  • HYBRID-DRG unter „Bitte auswählen“
    Mit der Version 10.08 ist es möglich unter „Bitte auswählen“ – eine Schnellsuchfunktion für diverse, definierte Suchen – nach HYBRID-DRG in der geforderten oder auch aktuellen Kodierung schnell zu suchen.
  • Vertragsverwaltung: Stapelscan mithilfe der Barcodetrennung
    In der Vertragsverwaltung kann zu jedem Vertrag ein „Vertragsinfoblatt“ über das Druck-Symbol erstellt werden.
    Dieses Dokument enthält die wichtigsten Informationen des Vertrags und wurde nun um einen Barcode erweitert.
    Somit kann es als „Deckblatt“ beim Stapelscann verwendet werden.
    Über diesen Weg können weitere Dokumenten mit dem Deckblatt eingescannt und automatisch dem Vertrag zugeordnet werden.

Release-Updates 10.7

  • Dokumentenanzeige: Löschen von Dokumenten
    In AMONDIS können eingescannte und archivierte Dokumente mit den entsprechenden Rechten und Einstellungen gelöscht werden.
    Jedoch wird hierbei nicht das Dokument an sich gelöscht, sondern rein die Referenz auf dieses Dokument.
    Somit können bei Rechnungen z.B. falsch angehängte Lieferscheine entfernt werden, auch wenn diese bereits archiviert sind.
    Als Admin-User kann nun nachvollzogen werden, welche Dokumente gelöscht wurden, da das gelöschte Dokument entsprechend gekennzeichnet ist.
  • Programmparameter: Direkte Konvertierung von ext. Druckdokumenten
    Ist der neue Programmparameter „Word: Soll die Dateien direkt konvertiert werden?“ aktiviert, werden externe Druckdokumente aus AMONDIS umgehend zu PDF-Dokumenten konvertiert und als PDF-Dokument in AMONDIS hochgeladen.
  • Buchungsfreigabe: Import aus Dateien
    Im Fenster Buchungsfreigabe können über das Register „Import“ z.B. Integrationsdateien oder der Investitionsplan importiert werden.
    Ist bei der Übernahme der Datei ein Fehler aufgetreten, wird dies durch ein STOP-Symbol gekennzeichnet.
    Durch einen Doppelklick auf das STOP-Symbol wird nun das entsprechende Verzeichnis aufgerufen, damit die Datei bearbeitet werden kann.
  • Offene Posten Anzeige: kontenübergreifender OP-Ausgleich über die OP-Anzeige
    Ab Version 10.07 kann ein kontenübergreifender Ausgleich von offenen Posten durchgeführt werden. Amondis aktiviert nun den Bearbeitungsdialog, wenn der Saldo der markierten Buchungen <> Saldo=0 oder die Buchungen kontenübergreifend sind. Innerhalb vom Dialog kann das Buchungsdatum hinterlegt und der Ausbuchungsfall ausgewählt werden. Nach dem der Umbuchungsbetrag vollständig aufgeteilt wurde, kann die Buchung durchgeführt werden.
  • Offene Posten Anzeige: Teilausgleich über die OP-Anzeige
    Amondis aktiviert ab sofort den Bearbeitungsdialog, wenn der Saldo der markierten Buchungen <> Saldo=0 ist. Anschließend kann wie gewohnt über den Rechnungsbezug die Rechnung markiert oder die Ausbuchung hinterlegt werden. Durch „Speichern“ wird die gewünschte Aktion gestartet.
  • Offene Posten Ausgleich: kontenübergreifender OP-Ausgleich
    Amondis aktiviert nun die Betragsaufteilung, wenn kontenübergreifende Buchungen zugeordnet werden. Basierend auf die Kontierung am Ausbuchungsfall wird eine Umbuchung zum Buchungsdatum durchgeführt. Der Umbuchungsbetrag muss vollständig in Saldo=0 auf die entsprechenden Buchungen im Feld: „Betrag aufteilen“ aufgeteilt werden. Anschließend wird durch die Aktion: „Speichern“ die Umbuchung und der OP-Ausgleich durchgeführt.
  • Kontoauszug: Datensatzsperre
    Der Programmparameter zur Datensatzsperre greift nun auch im Kontoauszug. Wird eine Kontoauszugsposition von einem User bearbeitet, so erscheint ein Schloss-Symbol an der jeweiligen Position – diese kann dann nicht von einem zweiten User bearbeitet werden. Damit kann einer Multiuser-Problematik entgegengewirkt werden.
  • Buchungsfreigabe: Positionen aus Buchungen parken
    In der Buchungsfreigabe können nun Buchungen geparkt werden. Somit ist es möglich, Stapel zu verarbeiten, auch wenn einzelne Buchungen die Verarbeitung verhindern (ungültiges Sachkonto, ungültige Kostenstelle, …) und erst der Klärung bedürfen. Die geparkte Position wird entsprechend gekennzeichnet und die restlichen Buchungen des Stapels gebucht.
  • Anlagen Zugang: Reaktivierung in der Arbeitsliste
    Arbeitslistenpositionen, welche deaktiviert wurden, können mittels „Bitte auswählen“ gesucht und anschließend über den roten Stern-Button in der Arbeitsliste reaktiviert werden.
  • Scan-Etiketten: Nachdruck von Etiketten
    Der Nachdruck von Etiketten ist nur noch als Admin-User in AMONDIS möglich.
    Dadurch soll verhindert werden, dass aus Versehen mehrere Etikettenbögen mit dem gleichen Nummernbereich gedruckt werden.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: Anpassung Register Übersicht / Suchfunktion
    In der Stapel-Bearbeitung Plus wurde die Anzeige der eingescannten Rechnungen im Register „Übersicht“ angepasst.
    Durch die Spalten ext. Belegnummer, Belegdatum, Konto und Kontenbezeichnung kann in der Stapel-Bearbeitung Plus nun auch gesucht werden.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: geparkte Stapel einlesen
    Durch einen Programmparameter kann eingestellt werden, dass Rechnungen dem Taskbenutzer übertragen bzw. geparkt. werden, wenn durch die OCR-Analyse keine ext. Lieferscheinnummer, sondern nur eine Bestellung zugeordnet wurde.
    Im Fenster Stapel-Bearbeitung Plus gibt es unter „Bitte auswählen“ die Möglichkeit, alle geparkten Stapel einzulesen.
    Wird dann bei diesen Rechnungen eine Änderung vorgenommen, dann wird der Stapel auf den eigenen Benutzer übertragen.
  • Stapelbearbeitung-Plus: Positionen verdichten (ERechnung)
    In der Stapel-Bearbeitung Plus können über „Bitte auswählen“ angelegte/ausgelesene Positionen verdichtet werden.
    Die Verdichtung der Positionen funktioniert nur bei einer markierten ZUGFeRD und XRechnungen, sowie bei Positionen die nicht mit Bestellung oder Lieferschein verknüpft wurden.
    Außerdem wird nach der Verdichtung als Positionsbuchungstext der Kopfbuchungstext verwendet.
  • Stapel-Bearbeitung Plus: Änderung Sachkonto
    Beim Import von ZUGFeRD und XRechnungen wird in der Stapel-Bearbeitung Plus nicht nur der Rechnungskopf ausgelesen und entsprechend gefüllt, sondern auch direkt die Positionen laut der xml-Datei angelegt.
    Bisher musste das Sachkonto in allen Positionen manuell geändert werden.
    Wird jetzt aber bei der ersten Position das Sachkonto abgeändert erscheint die Frage „Soll das Sachkonto bei allen Positionen gesetzt werden?“.
    Wenn die Frage mit „JA“ beantwortet wird, verändert das System bei allen Positionen das Sachkonto.
  • Buchungsauskunft: Neues Reg. Stapel-Bearbeitung
    Das Fenster Buchungsauskunft wurde um das Register „Stapel-Bearbeitung“ erweitert.
    In diesem Register ist ersichtlich, wie viele Rechnungen/Stapel der eigenen User derzeit noch in den Fenster Stapel-Bearbeitung oder Stapel-Bearbeitung Plus hat.
    Über das Suchfenster kann nach weiteren Rechnungen/Stapeln von anderen Usern gesucht werden.
  • Aufgaben: Neue Spalte Belegtyp
    Im Fenster Aufgaben (Bereich Rechnungseingangsbuch) werden die freizugebenenden Aufgaben für Rechnungen und Bestellungen dargestellt.
    Über die neue Spalte „Belegtyp“ lassen sich die offenen Aufgaben nun einfacher sortieren/filtern.
  • Beschaffungsantrag: Suche nach allen Anträgen
    Die Suche nach dem Antragsstatus wurde erweitert. Es ist nun möglich nach „allen Anträgen“ und somit unabhängig des Status der Beschaffungsanträge einzuschränken.
    Bei Verwendung dieser Suche setzt AMONDIS automatisch eine Datumseinschränkung, welche manuell angepasst werden kann.
    Die Suche nach „allen Anträgen“ bezieht sich hierbei wie gewohnt auf die Berechtigungen des jeweiligen Benutzers.
  • Beschaffungsbuch: Rückfrage an
    Wird im Beschaffungsbuch eine Rückfrage angelegt, kann nun manuell ausgewählt werden, an wen diese Rückfrage gesendet wird. Je nach Installation kann zudem die entsprechende Abteilung per Mail für diese Rückfrage informiert werden.
  • Beschaffungsbuch: Kennzeichnung Rückmeldung von Rückfragen
    Im Beschaffungsbuch kann bereits über einen Button eine Rückfrage an den Antragsteller gesendet werden.
    Sofern der Antragsteller nun die Rückfrage beantwortet, erscheint ein entsprechendes Symbol in der Übersicht im Beschaffungsbuch. Dieses Symbol kann über einen neuen Button auch wieder entfernt werden.
    Sofern diese Logik nicht gewünscht ist, kann diese über den Programmparameter für das Beschaffungsbuch deaktiviert werden.
  • SuSa-Investitionsplan: IST-Werte je Zahlart
    In der Investitionsplan Übersicht wurden (vor allem für KHZG) die Planwerte je Zahlart in eigenen Spalten dargestellt. Über den neuen Button „IST-Zahlen ermitteln“ können nun zudem die IST-Werte je Zahlart mit dazu gelesen werden. 
  • Susa-Zusatzkontierung: Einschränkung Referenzprozesse
    Die Auswertung „Susa-Zusatzkontierung“ wurde um zwei Einschränkungsfelder erweitert.
    Es kann nun die Anzeige auf die Referenzprozesse oder die Verträge begrenzt werden.
    Bisher wurden immer sowohl die Referenzprozesse als auch die Verträge dargestellt.
    Zudem ist es nun auch möglich die Kategorie einzuschränken.
  • MD-Schlüssel bei Korrekturermittlung
    Bei einer Korrektur der Aufschlagszahlung werden zukünftig sowohl Schlüssel als auch Text der Korrekturmitteilung (z.B. MDK14) im Rahmen der Stornierung/Korrektur einer Aufschlagszahlung angezeigt. Bis dato war hier immer der MDK04-Satz hinterlegt.
  • Berechnung ambulanter Erlös
    Mit der Version 10.07 besteht die Möglichkeit in AMONDIS den ambulanten Erlös einer Rechnung, im Rahmen der DRG-Ermittlung abzubilden. Somit kann auch der mögliche Verlust im Klinikum differenzierter abgebildet werden. Sofern Interesse an der Parametrierung besteht, melden Sie sich gerne bei Ihrem Vertriebsansprechpartner.
  • Protokollierung bei gelöschten Dokumenten
    Mit der Version 10.07.24 wird die Löschung von Dokumenten am Prozess in der Zusatzinfo „Änderungshistorie“ protokolliert. Somit lässt sich nachvollziehen, wann und durch wen Dokumente gelöscht wurden.
  • Fehlermeldung bei gleichzeitigem Import
    Wird der manuelle Import der LE-Portal-Daten zeitgleich von zwei Benutzern angestoßen, so erhält der zweite Benutzer zukünftig die Meldung, dass der Import bereits von einem weiteren Benutzer durchgeführt wird und eine maximale Sperrzeit besteht.
  • Automatische Entfernung OPS
    Mit der Version 10.07. werden in der DRG-Ermittlung die Zusatzentgelte bei auslösenden OPS automatisch entfernt, sofern im Reiter Zusatzentgelte, der zugehörige Haken für das jeweilige Zusatzentgelt entfernt wird.
  • Neue Felder im MD/KT-Dialog
    In der Vorgangsübersicht des MD/Kostenträgerdialog, sowie der Vorgangsübersicht des MD/Kostenträgerdialog Auswertung sind zukünftig zwei neue Spalten zu finden. Diese bilden das Datum zur Einleitung des Erörterungsverfahrens, sowie des Termins zum Erörterungsverfahren ab.
  • MDK04 als Textfeld im Mail-Versand
    Mit der Version 10.07 kann die MDK04-Nachricht als Textfeld im Stammdatenfenster Textblöcke zum Mail-Versand hinterlegt werden.
  • Aufschlagszahlung auf falschen Kostenträger
    Mit der Version 10.07 läuft beim Wechsel des Debitors eine Prüfung, ob bereits eine Aufschlagszahlung für den alten Debitor angefallen ist. Sofern dies bereits geschehen ist, kann durch die Message-Box eine automatische Stornierung angestoßen werden.
  • Letztes INKA-Datum ext. Druckdokumente
    Mit der Version 10.07 kann das letzte INKA-Datum, welches vom Krankenhaus versandt wurde, auf den externen Druckdokumenten abgebildet werden.
  • Debitorenermittlung aus der Dialoganzeige (§301/LEP)
    Bei der Fallübernahme aus der §301-Dialoganzeige wird zukünftig die IK-Nummer mitübergeben, um die Ermittlung des korrekten Debitors zu erleichtern.
  • Überprüfung Fallanlage MD/Kostenträgerdialog und Spezialfalldialog
    Mit der Version 10.07 gibt es bei Fallanlage im MD/Kostenträgerdialog und Spezialfalldialog eine Messagebox, dass der Fall bereits im Spezialfalldialog oder MD/Kostenträgerdialog existiert.
  • Darstellung der Patientendaten
    Mit der Version 10.07 werden die Patientendaten (Aufnahmedatum, Entlassungsdatum, Geburtsdatum, Abr.-Typ und Abr.-Art) beim Reiterwechsel in den Prozessinfos angezeigt.
  • Neue Spalte Änderungsgrund in der Dialoganzeige
    Mit der Version 10.07 steht in der Dialoganzeige (§301/LE-Portal) im Reiter LE-Portal die Spalte Änderungsgrund zur Verfügung. Dieser Änderungsgrund wird beim Befüllen mit in den MD/Kostenträgerdialog übernommen.
  • Neue Spalten im MD/Kostenträgerdialog
    Mit der Version 10.07 stehen die neuen Spalten im MD/Kostenträgerdialog zur Verfügung: Abrechnungsart, Abrechnungstyp, Aufnahmezeitpunkt, Entlassungszeitpunkt.
  • Geplantes Ende §9
    Mit der Version 10.07 gibt es im MD/Kostenträgerdialog und im MD/Kostenträgerdialog Auswertung im Standardsuchdialog die Suche nach dem gepl. Ende §9. Außerdem gibt es nun im MD/Kostenträgerdialog Auswertung die neue Spalte „§9 Endedatum“.
  • Hinweis zur Betragsüberprüfung
    Mit der Version 10.07 wurde die Überprüfung des Rechnungsbetrages im Vergleich zum DRG-Betrag eingefügt. Bei Fallabschluss erscheint zukünftig eine Meldung, wenn der ursprüngliche DRG-Betrag, den ursprünglichen Rechnungsbetrag überschreiten sollte.
  • Meldung bei Fehlersätzen
    Zukünftig erscheint in der Dialoganzeige (§301/LE-Portal) ein Hinweis, sofern Fehlersätze vom Import vorliegen. Diese können über ein neues Symbol überprüft werden.
  • Neues Fenster: Vorgangsprotokoll
    Sofern §301-Nachrichten nicht im korrekten Format versendet werden und nicht in AMONDIS importiert werden können, ist das bisher nicht sofort aufgefallen. Zukünftig werden solche Nachrichten in den im §301-Fenster Vorgangsprotokoll ausgewiesen und müssen von Seiten des Anwenders bestätigt werden.
  • Ext. Druckdokument via Stapeländerung
    Im MD/Kostenträgerdialog kann zukünftig für mehrere Fälle gleichzeitig ein externes Druckdokument ausgelöst werden. Hierzu müssen die Datensätze markiert werden und über einen Rechtsklick die Stapeländerung aktiviert werden. Im Anschluss kann im sich neu öffnenden Fenster, über das Dokumentensymbol rechts unten, das externe Druckdokument ausgewählt werden.

Release-Updates 10.6

  • Zwischenablage: Anzeige offener Aufgaben
    In der Zwischenablage (Sideboard rechts) werden alle offenen Aufgaben pro int. Prozessart angezeigt. Durch einen Doppelklick auf die Zeile wird das entsprechende Fenster zu diesen Aufgaben geöffnet. Die Anzeige der offenen Aufgaben in der Zwischenablage wird im Register Menü-Einstellung in den Optionen gesteuert und kann somit von jedem User individuell eingestellt werden.
  • Dokumentenupload: Haken „Anhang“
    Am Dokumententyp kann nun ein Modus ausgewählt werden. Über diesen lässt sich steuern, ob Dokumente dieses Typs als „Anhang“ oder als „Hauptdokument“ in AMONDIS hochgeladen werden. Der Modus setzt dann beim Dokumentenupload entsprechend das bekannte Kennzeichen „Anhang“. Es handelt sich hierbei um einen Vorschlag, welcher noch manuell beim Upload angepasst werden kann. Der Modus „Keine Vorgabe“ agiert wie bisher bekannt. AMONDIS übernimmt in diesem Falle die zuletzt verwendete Einstellung. Zudem gibt es auch im Fenster Benutzeroptionen unter „Scannen/Upload“ die neue Einstellung „Dokumente als Anhand importieren?“. Ist dieser Benutzerparameter aktiviert, wird das Kennzeichen „Anhang“ beim Öffnen des Upload-Fensters entsprechend vorgeschlagen. Durch Ändern des Dokumententyps wird das Häkchen „Anhang“ laut ausgewähltem Dokumententyp umgesetzt. Ausnahme: Ist am Dokumententyp „keine Vorgabe“ eingestellt, bleibt der Haken wie vom Benutzerparameter vorgeschlagen bestehen.
  • §301-Fehlertexte aus ORBIS
    Die AMONDIS Finanzbuchhaltung bietet nun die Option, den §301 Status in der OP-Anzeige darzustellen. Mit Version 10.05. werden auch die von den Kassen bereitgestellten Fehlertexte (z.B. warum eine Rechnung zurückgewiesen wurde) in AMONDIS angezeigt. Um diese Informationen zu erhalten, muss der Cursor auf die Spalte „Übermittlungsstatus“ des entsprechenden Falls gesetzt werden. Dies war bisher nur mit MEDICO als Abrechnungssystem möglich. 

  • Auwertungsexplorer: Änderungsprotokoll Benutzerberechtigungen
    Im Fenster Auswertungsexplorer kann über die Auswertung „Änderungsprotokoll Benutzerberechtigungen“ angezeigt werden, welche Zugriffsberechtigungen und Berechtigungsprofil dem User hinzugefügt und entfernt wurden.
      • Buchungsmaske / Rechnungseingangsbuch: Veränderte Abfrage bei Zuordnung eines Anlagegutes
        Wird im Rechnungseingangsbuch oder der Buchungsmaske ein Anlagengut über den „S“-Button zugeordnet, so erscheint nun eine veränderte Abfrage hinsichtlich der Buchungszuordnung zum Anlagegut. Je nachdem, ob ein Gut bereits aktiviert oder noch nicht aktiviert ist, stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Bei einem noch nicht aktivierten Anlagengut gibt es die Möglichkeit, den Zugang oder die Nachaktivierung zu wählen. Bei bereits aktiven Anlagegütern kann zwischen einem Teilzugang und einer Nachaktivierung unterschieden werden.
      • Kontoauszug: Ermittlung Zahllaufnummer aus externem Mandanten
        Im Kontoauszug besteht nun die Möglichkeit eine Zahllaufnummer aus einem externen Mandanten zu ermitteln. Über „Bitte auswählen“ und die Auswahlmöglichkeit „Position: Übernahme Rechnungen aus externem Zahlungsverkehr“ wir der Verwendungszweck der Position nach der Kennzeichnung aus dem AZV durchsucht („Zahlungslauf“). Mittels der Zahlungslaufnummer werden mandantenübergreifend die jeweiligen Rechnungsnummern ermittelt. Alternativ kann auch manuell nach einem Zahllauf gesucht werden.
      • Auswertungsexplorer
        Die Umsatzsteuervoranmeldung wurde aus Performancegründen im Aufbau auf die Darstellung als Gesamtsumme oder die Darstellung auf Kontenebene reduziert.
        Zur Abstimmung der Auswertung und zur Einsicht, der hinter der UVA stehenden Belege, wurde daher die Kontenanzeige erweitert. Es lässt sich nun nach der UVA-ID des Drucks und nach einzelnen UVA-Positionen (Einstellung hinter dem Steuerschlüssel) suchen.Folgendes Vorgehen eignet sich zum Auswerten der Einzelbelege:
        1. Aufruf der Kontenanzeige – Register „Sachkonto“
        2. Gewünschten Zeitraum auswählen (z.B. 01.01.2023-31.12.2023 Periode 0 bis 16)
        3. Modi der Kontenanzeige „Erweitert“ ohne Haupt und Steuerkonten.
        4. Suche nach dem relevanten Steuerschlüssel (z.B. 119 einschränken)
        5. Gruppierung nach UVAID-DruckAlternativ kann auch nach der entsprechenden UVA-ID des Drucks gesucht werden – somit werden dann alle für die jeweilige UVA relevanten Belege angezeigt und können bei Bedarf, mittels der Filterfunktionen eingeschränkt.
      • Offene Posten Anzeige: Umbenennung „Alle Bewegungen“
        Die Auswertung „Alle Bewegungen“ wurde zum besseren Verständnis in der Offenen Posten Anzeige sowie dem Auswertungsexplorer in „Alle Bewegungen / Offene Posten Stichtag“ umbenannt. Mit Hilfe dieser Auswertungen kann in AMONDIS eine Stichtags-OP-Liste zu einem bestimmten Datum erstellt werden.
      • Modul „Anteilige Vorsteuer“: Kombination Kostenstelle/Steuerschlüssel
        Werden sowohl Steuerschlüsseln und Kostenstellen verwendet, so ist zunächst der Prozentsatz der Kostenstelle entscheidend. Ist dieser nicht abweichend (100 oder -1), gilt der Prozentsatz des Steuerschlüssels. Wichtig ist dabei, dass alle Kostenstellen, bei denen Grundsätzlich BRUTTO gebucht werden soll, im Fenster „Wirtschaftsjahre“ im Reiter „Korrektur Vorsteuer [anteilige VSt.] zugeordnet werden. Werden Kostenstellen bebucht, welche nicht zugeordnet sind, so erfolgt die Buchung NETTO, auch wenn ein Steuerschlüssel an der Buchung hinterlegt wurde.
      • Auskunftseinschränkung: Weitere Gültigkeitsbereiche
        Die Auskunftseinschränkungen finden nun auch Anwendung in Mahn-/Honorar oder aber Spendenläufen.
        Wird beispielsweise eine Auskunftseinschränkung auf Debitorenebene eingerichtet, so sind nur die berechtigten Debitoren mahnbar. Ebenso wurden die Mahnaufträge um eine Zugriffsberechtigung erweitert. Somit haben Benutzer dann nur die Mahnaufträge mit einer passenden Zugriffsberechtigung zur Verfügung. Die Zugriffsberechtigung muss zur Auswahl des Mahnauftrages zwingend gesetzt sein.
  • Anlagengüter: Änderung Kostenstelle bei noch nicht gebuchter Afa
    Sollte im aktuellen Wirtschaftsjahr noch keine Abschreibung gebucht worden sein, so kann die Buchungskostenstelle direkt im Anlagenstamm (Reiter „KST/FSL/AfA“) abgeändert werden. Diese Änderung hat dann Auswirkungen auf die Bewegungstabelle und die Afa-Wertetabelle.
  • Stapel-Bearbeitung Plus
    Löschen von Dokumenten
    Über das Berechtigungsprofil und die dazugehörigen Menüberechtigungen kann gesteuert werden, ob in den Fenstern Stapel-Bearbeitung oder Stapel-Bearbeitung Plus Dokumente gelöscht werden dürfen. Im Fenster Menüberechtigung muss dafür bei dem entsprechenden Berechtigungsprofil das Kennzeichen „Löschen“ entfernt werden. Besteht keine Berechtigung zum Löschen erscheint die Meldung „Sie besitzen nicht die Berechtigung im Fenster zu löschen.“, wenn auf Stapel löschen oder Dokument löschen geklickt wird.
    Positionen löschen
    Die Benachrichtigungen können jetzt so konfiguriert werden, dass eine Summenmail versendet wird, in der die einzelnen Datensätze aus der Benachrichtigung in einem Textblock dargestellt werden. Es wird also nur eine eMail pro Abteilung oder Benutzer versendet in der aber z.B. alle Rechnungsnummern der neuen Aufgaben für eine Abteilung einzeln aufgelistet sind.
  • Benachrichtigung: Summenmail mit Aufstellung
    Die Benachrichtigungen können jetzt so konfiguriert werden, dass eine Summenmail versendet wird, in der die einzelnen Datensätze aus der Benachrichtigung in einem Textblock dargestellt werden. Es wird also nur eine eMail pro Abteilung oder Benutzer versendet in der aber z.B. alle Rechnungsnummern der neuen Aufgaben für eine Abteilung einzeln aufgelistet sind.
  • Zahlungsfreigabeprozess: keine Deaktivierung
    Im Rechnungseingangsbuch kann an der Belegart ein Freigabeprozess hinterlegt werden, der nach der Buchungsintegration automatisch angelegt wird. Die Buchungen mit der entsprechenden Belegart haben eine Zahlsperre am Offenen Posten.
    Mit der AMONDIS-Version 10.06. kann dieser Freigabeprozess (nachgestellte Zahlungsfreigabe) nicht mehr deaktiviert werden. Damit die Sperre entfernt wird, müssen alle Aufgaben freigegeben werden.
  • AMOR-Export: Prüfung Belegart
    In den Fenstern Stapel-Bearbeitung und Stapel-Bearbeitung Plus wird eine Meldung angezeigt, wenn eine Rechnung mit einer AMOR-Export Prozessart und einer FIBU-Belegart (z.B. 20) übernommen werden soll. Bei einem AMOR-Export Prozess darf nur eine AMOR-Belegart (z.B. 221) verwendet werden.
  • Neugestaltung der Preisprüfung
    Die Preisprüfung im Beschaffungsbuch/Web-Beschaffungsantrag wurde neugestaltet und wird jetzt schöner mitprotokolliert. Beim Auslösen einer Preisprüfung wird diese nun als eigene Aufgabe mit Aktivität in der Prozessübersicht dargestellt. 

  • Summendarstellung
    Die Eingabe der Vertragssumme in der Vertragsverwaltung wurde angepasst. Es ist nun möglich einen Rhythmus in Bezug auf die Summe auszuwählen. Somit kann unterschieden werden ob beispielsweise eine Monatssumme oder eine Quartalssumme eingegeben wird. In der Übersicht werden die Vertragssumme und der Rhythmus nun dargestellt. Zudem wurde in der Übersicht eine Spalte der Jahressumme ergänzt, um die Werte einheitlich auszuwerten. 

Release-Updates 10.5

  • Buchungsmodus Belegvorlage: Umbenennung
    Der Buchungsmodus Belegvorlage wurde umbenannt und heißt nun „Kopiervorlage“ (Keine Buchung). Außerdem kann dieser Modus im Rechnungseingangsbuch nicht mehr verwendet werden.
  • REB/Buchung: Periodenaufteilung voraberfassen
    Bei dem Buchungsmodus „Vertrags-/Dauerbuchung vorab erfassen“ kann nicht mehr der Modus „Periodenaufteilung“ hinterlegt werden. Hier erscheint die Meldung „Bei einer Vorab-WKB darf nur eine wiederkehrende Buchung angelegt werden.“
  • §301-Fehlertexte aus ORBIS
    Die AMONDIS Finanzbuchhaltung bietet nun die Option, den §301 Status in der OP-Anzeige darzustellen. Mit Version 10.05. werden auch die von den Kassen bereitgestellten Fehlertexte (z.B. warum eine Rechnung zurückgewiesen wurde) in AMONDIS angezeigt. Um diese Informationen zu erhalten, muss der Cursor auf die Spalte „Übermittlungsstatus“ des entsprechenden Falls gesetzt werden. Dies war bisher nur mit MEDICO als Abrechnungssystem möglich. 

  • „Intercompany“ BWA-Auwertung
    Mit der AMONDIS Version 10.05. ist es möglich, Intercompany Erträge und Aufwendungen zu markieren. An den Ein- und Ausgangsrechnungen muss hierzu eine Zahlart hinterlegt werden. Über das Berichtswesen können somit Auswertungen erstellt werden, wodurch ersichtlich ist, welcher IC-Erlös und welche Aufwendung sich auf die externen Mandanten beziehen. Auch eine mandantenübergreifende Abstimmung ist so möglich. Die dafür benötigte Information der Zielgesellschaft (Zielmandant) wird in der Buchung im Feld „Zahlart“ mitgegeben.
    GuV-Konten:
    Die Umsätze im Zeitraum vom Berichtsjahr werden saldiert dargestellt.
    Bilanz-Konten:
    Die Umsätze kleiner gleich dem Berichtsjahr werden saldiert dargestellt.
  • Mail-Import: Trennung der PDF-Rechnungen
    Im Fenster Stapelbearbeitung Plus werden die Mail-Rechnungen anhand dem Dateinamen beim Import getrennt, wenn mehrere Rechnungen in einer Mail vorhanden sind.
  • Mail-Import: Barcodetrennung
    Eine durch den Mailimport importiertes PDF-Dokument, welches mehrere Rechnungen mit Barcodes beinhaltet, wird jetzt beim Import in die Stapel-Bearbeitung in mehrere Dateien aufgesplittet. Dafür muss ein neuer Dokumentenimport mit entsprechenden Einstellungen angelegt werden.
  • E-Rechnung: regulärer Ausdruck für Bestellungen hinterlegen
    Bei dem Import von ZUGFeRD-Dateien kann in AMONDIS über einen Programmparameter der reguläre Ausdruck für die Bestellnummern hinterlegt werden. Somit wird beim Import geprüft, ob die in der xml-Datei vorhandene Bestellnummer den Nummernbereich im System entspricht.
  • Parameter: OCR | Belege ohne externe Lieferscheinnummer parken
    Dieser Parameter funktioniert mit der Version 10.05 ebenfalls bei AMONDIS Rechnungen. Wurde durch die OCR-Analyse keine ext. Lieferscheinnummer, sondern nur eine Bestellung zugeordnet, dann wird die Rechnung dem Taskbenutzer übertragen bzw. geparkt. An diesem Parameter kann eingestellt werden, nach wie vielen Tagen die Rechnung ohne Lieferscheinzuordnung automatisch zurück in die Stapel-Bearbeitung geholt wird. Wird jedoch in diesem Zeitraum ein Lieferschein in AMONDIS gebucht und mit der Bestellung verknüpft, dann wird die Rechnung wieder dem Sachbearbeiter zugeordnet, der die OCR-Analyse gestartet hat. Und die Rechnung kann mit Lieferscheinreferenz in AMONDIS übergeben werden.
  • Weiterleiten an: eigene Aufgabe abschließen
    Mit dem Button „Weiterleiten: Neue Aufgabe für eine bestimmte Abteilung anlegen. (parallel)“ kann die Rechnung an eine andere Abteilung zur Freigabe weitergeleitet werden. In dem Fenster Weiterleiten an kann durch einen Haken entschieden werden, ob die eigene Aufgabe direkt abgeschlossen werden soll und ob die eigene Aufgabe bei der 4-Augen-Prinzip Prüfung berücksichtigt werden soll.
  • Web-Client: Weiterleitungspflicht der Aufgabe
    An der Aufgabe kann im Fenster belegbezogene Prozessarten eingestellt werden, dass eine Aufgabe an eine Abteilung weitergeleitet werden muss. Bei der Web-Freigabe werden diese Aufgaben ebenfalls angezeigt.
    Mit den vorherigen Versionen wurde mit dieser Einstellung die Aufgabe nicht mehr im Web angezeigt, sondern nur noch im Fenster Aufgaben.
  • Neue Berechnungsgrundlage der kalkulatorischen Aufschlagszahlungsbetrags
    Der kalkulatorische Aufschlagszahlungsbetrag wird jetzt mehrstufig errechnet.  Sollte bereits eine neue Abrechnung gestellt sein, so wird diese als Berechnungsgrundlage gewählt. Ist diese noch nicht vorhanden, dann wird der kalkulatorische Aufschlagszahlungsbetrag aus der Differenz zwischen ursprünglicher und aktueller Kodierung * Aufschlagszahlungsquote errechnet. Zu Simulationszwecken kann der Button „Auschlagszahlung kalkulieren“ betätigt werden, wodurch die Aufschlagszahlung auf Basis der geforderten Kodierung und der Tagesdatums ermittelt werden kann. Der geforderte Aufschlagszahlungsbetrag beträgt mindestens 300 Euro, maximal jedoch 10% des geminderten (=neuen) Abrechnungsbetrags.
    (Die Aufschlagszahlungsquote wird auf Basis der statistischen Auswertungen zu Abrechnungsprüfung des GKV-Spitzenverbandes ermittelt.)
    Sobald das Fehld befüllt ist, wird per Tooltip die Berechnungsgrundlage angezeigt.

  • Abblidung von Begehungen und Begehungsfällen aus dem LE-Portal
    Sofern ein Vorgang mit der Vorgangsbezeichnung „VBT Begehungstermin“ über das LE-Portal eingegangen ist, können die Daten zum Begehungstermin direkt an den MD übermittelt werden. Die Einrichtung erfolgt nach Beauftragung über die uhb Software GmbH.
  • Automatisierte Verbuchung und Stornierung von Aufschlagszahlungen über den MD/Kostenträgerdialog
    Über das Modul „Aufschlagszahlungen“ lassen sich über den MD/Kostenträgerdialog automatisierte Verbuchungen und Stornierungen an die Finanzbuchhaltung auslösen. Die Einrichtung erfolgt nach Beauftragung über die uhb Software GmbH.
  • Neues Modul „Unterstützung MDM mit Managed Google Playstore“ – ESP-APPMDM
    Ab Version 10.5 wird die AMONDIS App für Android mit diesem Modul MDMs unterstützen, die basierend auf „Managed Google Playstore“ Anpassungen und Einschränkungen fordern. Im Rahmen der Auslieferung neuer AMONDIS Versionen wird eine mit Ihrem Kundenkürzel signierte APK-Datei erstellt und mittels Download-Link bereitgestellt. Dadurch ist die Eindeutigkeit je Kunde und der jeweils eingesetzten AMONDIS Version sichergestellt. Bei Interesse wenden Sie sich jederzeit gerne an Ihren Vertriebsansprechpartner, um die Voraussetzungen alles Weitere zu klären. 

Release-Updates 10.3

  • §301-Informationen direkt aus der offenen Posten Anzeige
    Die AMONDIS Finanzbuchhaltung bietet bereits die Option, den §301 Status in der OP-Anzeige darzustellen. Mit Version 10.03. werden auch die von den Kassen bereitgestellten Fehlertexte, z.B. warum eine Rechnung zurückgewiesen wurde, in AMONDIS angezeigt. Zudem ist es in Verbindung mit dem Modul §301 Mahnung möglich, die Begründungstexte einzusehen, warum eine Mahnung von der Kasse abgelehnt wurde. Um diese Informationen zu erhalten, muss der Cursor auf die Spalte „Übermittlungsstatus“ des entsprechenden Falls gesetzt werden. Dies ist derzeit nur mit MEDICO möglich.
  • Erweiterte Rechnungskontierung bei der Web-Rechnungsfreigabe
    Ab AMONDIS Version 10.03. kann in der Web-Maske des Rechnungseingangsbuches das Sachkonto bereits durch die Fachabteilung vorgegeben werden und ist somit für die Buchhaltung vorgefüllt.
  • Dokumentenupload mehrerer Dokumente / Ordner per Drag & Drop
    Per Drag & Drop können Dokumente direkt an einem Beleg hochgeladen werden. Ab Version 10.03. funktioniert dies auch mit mehreren Dokumenten oder gesamten Ordnern. Dabei öffnet sich ein neues Auswahlfenster, in welchem die Dokumente für den Upload nochmal bestätigt und zusätzlich Informationen wie Bezeichnung, Datum, Anhangs-Kennzeichen oder Dokumententyp angegeben werden können.

Release-Updates 10.2

  • Neue Oberfläche im Beschaffungswesen
    Mit der AMONDIS Version 10.2 haben wir die Oberfläche im Beschaffungswesen hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit optimiert und bieten Ihnen so zukünftig eine deutlich effizientere Arbeit.
    Unsere Anpassungen:
    Die ehemals separierten Masken zur Erfassung, Freigabe und Statusübersicht wurden in eine zentrale Maske überführt. Dies ermöglicht einen besseren Überblick über den aktuellen Stand aller Einträge. Des Weiteren ermöglichen wir Ihnen durch die neue, tabellarische Erfassung von Positionen einen schnelleren Ablauf bei der Auftragserfassung. Auch die Freigabemög-
    lichkeiten haben wir erweitert. Nun können Sie zusätzlich Betragsprüfungen und auch individuelle Freigabeprüfungen durchführen. Zu guter Letzt haben wir die Möglichkeit mit Version 10.02 einen zentralen Artikelstamm zu schaffen, um Ihnen die Stammdaten-Pflege zu erleichtern.
  • Neues Modul „Prüfung und Verbuchung von MD-Strafzahlungen“
    Mit unserem Modul AMONDIS Prüfung und Verbuchung von MD-Strafzahlungen ermöglichen wir Ihnen eine gesetzeskonforme, schematische Abbildung für das korrekte Verbuchen Ihrer Strafzahlungen.
    Nach dem Eingang einer Strafzahlung wird umgehend eine eigene Prozessart angelegt, um eine umfassende Prüfung der verschiedenen Abteilungen zu ermöglichen. Danach kann per Knopfdruck das automatische Verbuchen gestartet werden und der Buchungssatz der Strafzahlung wird direkt an die FIBU transferiert. Hiermit erfolgt die fachliche Freigabe der Zahlung.
    Eine automatisierte Gegenprüfung im AMONDIS MD-/Kostenträgerdialog stellt sicher, dass die geforderte Aufschlagszahlungsart korrekt ist.

Release-Updates 10.1

  • Kreditoren | Validierung der USt-ID
    Die Validierung der USt-ID erfolgt nun auch in der Stapelbearbeitung innerhalb der Eingabe in das Feld Ust-ID. Ist die angefragte USt-IdNr. gültig und wird am Kreditorenstamm hinterlegt, so wird die erfolgreiche Prüfung am Kreditor über ein eigenes Symbol bestätigt.
  • Freigabe Bankverbindung
    In AMONDIS kann eingestellt werden, ob die Bankverbindung durch das 4-Augen-Prinzip freigegeben werden muss.
    Wurde in den Stammdaten eine Bankverbindung geändert, kann die Freigabe auch direkt im Rechnungseingangsbuch sowohl im Rechnungskopf als auch im Register Zusatz erfolgen.
    Außerdem erscheint bei der Freigabe der Aufgabe folgende Meldung „Soll die IBAN – Änderung ebenfalls freigegeben werden?“ Wird diese Meldung mit JA beantwortet, wird die geänderte Bankverbindung direkt bei der Freigabe der Aufgabe freigegeben.
    Die Freigabe der Bankverbindung im Rechnungseingangsbuch ist nur möglich, wenn das Fenster „Freigabe IBAN-Änderung“ berechtigt ist.
  • Zusatzinfo AMOR-Rechnungsauskunft
    Im Rechnungseingangsbuch wird unter dem Register „Zusatzinfo“ die AMOR Rechnungsauskunft angezeigt.
    Diese Rechnungsauskunft wurde um die Spalten „EK alt“, „GDP alt“ und „GDP“ neu erweitert.
  • Öffnen der Buchungsauskunft
    Im Rechnungeingangsbuch wurde im Register Rechnungskopf der Button „Info-Symbol mit dem grünen Plus“ hinzugefügt. Durch diesen Button wird das Fenster Buchungsauskunft geöffnet und es werden alle offenen Prozesse zu diesem Kreditoren, unter Beachtung der Berechtigung des Benutzers, direkt angezeigt.
  • Neue Auswertung: Systemreport
    Unter Auswertungen, im Bereich Stammdaten gibt es eine neue Auswertung. Diese nennt sich „Prozessfenster: Nutzung Stammdaten“. In dieser Auswertung können Sie nach Mandanten sowie dem internen Prozesstyp wählen, z.B. dem Kostenträgerdialog.

    Folgende Bereiche können schnell ausgewertet werden:
    – Abgelaufene Fristen/Wiedervorlagen/Aufgabenüberschreitungen
    – Wie häufig wird eine Prozessart verwendet?
    – Wie häufig werden Aufgaben verwendet?
    – Wie häufig werden Dokumenten- und Texttypen verwendet?
    – Wie häufig werden Forderungsstatus und Kategorien verwendet?
  • Felder „kalk. Strafzahlung“ sowie „akt. Strafzahlung“
    Die Felder „kalkulierte Strafzahlung“ sowie „aktuelle Strafzahlung“ wurden sowohl als Textmarken für die externen Druckdokumente als auch für die Textblöcke aufgenommen.
     

Release-Updates 10

  • Neue Stapelbearbeitung Plus
    In AMONDIS gibt es eine neue Stapelbearbeitung. Diese stellt eine Kombination aus der bereits bestehenden Stapelbearbeitung und dem Rechnungseingangsbuch dar. Durch diese Stapelbearbeitung kann direkt nach dem Einscannen der Rechnung eine Kontierung erfasst werden.
    In der „alten“ Stapelbearbeitung können weiterhin Rechnungen importiert und bearbeitet werden, jedoch sind diese Dokumente nicht in die „neue“ Stapelbearbeitung übertragbar (auch der umgekehrte Weg ist nicht möglich).
  • Stapelbearbeitung | Neue Symbole
    In der Stapelbearbeitung können durch den Mail-Import ZUGFeRD-Dateien und XRechnungen importiert werden.

    Diese Dateien werden nicht zur OCR-Analyse geschickt, da die Daten bereits beim Import ausgelesen werden.
    Nach dem Import der Dateien werden nun vom System die Symbole „X“ für XRechnung und „Z“ für ZUGFeRD gesetzt.
    Dadurch ist auf einem Blick ersichtlich, dass es sich bei dieser Rechnung um eine ZUGFeRD oder XRechnung handelt und somit nicht zur OCR-Analyse geschickt wird.
    Das Symbol „O“ wird angezeigt, wenn die Rechnungen über die OCR-Analyse analysiert wurden.
  • Stapelbearbeitung | UstG-Konformität prüfen
    Werden per Mail-Import XRechnungen sowie ZUGFeRD-Dateien importiert, so wird von AMONDIS beim Import geprüft, ob in den xml-Dateien folgende Daten vorhanden sind:
    – USt-ID
    – Rechnungsnummer
    – Steuersätze
    – Belegdatum
    – Liefer-/Leistungsdatum
    – Lieferantenanschrift
    – Käuferanschrift
    Sollten Daten in der xml-Datei fehlen, wird in der Stapel-Bearbeitung ein entsprechendes Symbol mit Tooltip angezeigt. Ebendieses Symbol dient reint der Information, Rechnungen können trotzdem bearbeitet und gebucht werden.

  • Digitales Rechnungseingangsbuch | Speichern der Sortierung
    Wird mit der neuen Version eine Sortierung im AMONDIS Digitalen Rechnungseingangsbuch via Doppelklick auf eine Spalte vorgenommen, speichert AMONDIS diese Änderung direkt ab. Beim erneuten Öffnen des Fensters wird die Sortierung direkt automatisch vorgenommen.

  • Digitales Rechnungseingangsbuch | Freigabe wiederkehrender Buchungen
    Bei der Anlage einer wiederkehrenden Buchung im Modul kann eingestellt werden, ob die zukünftig generierten Buchungen automatisch beim Erstellen freigeben werden sollen. Wurde dies eingestellt, wird bei den automatisch freigegebenen Aufgaben kein Freigabe-User angezeigt. Es steht nun in der Prozessübersicht bei erledigt von/zuständiger Benutzer „automatische Freigaben“.

  • Finanzbuchhaltung und Digitales Rechnungseingangsbuch | Storno deaktivieren
    Zukünftig können Stornos in der Buchungsmaske und im Rechnungseingangsbuch mit dem Status „freigegeben“ deaktiviert werden, falls diese doch nicht gebucht werden soll. Dies kann über den Button „Bitte auswählen – Beleg deaktivieren“ bzw. Schloss-Button im Rechnungseingangsbuch erfolgen.
  • Finanzbuchhaltung und Digitales Rechnungseingangsbuch |Umbenennung Vertragsbuchungen
    In allen Buchungsmasken (Buchungsmaske, Faktura und Rechnungseingangsbuch) wurde die Bezeichnung der Vertragsbuchung auf „Vertrags-/Dauerbuchung/Periodenaufteilung“ umbenannt.

    Auch das Stammdatenfenster wurde von Vertragsbuchung auf „Vertrags-/Dauerbuchung“ umbenannt.
  • Finanzbuchhaltung und Digitales Rechnungseingangsbuch | Neues Stammdatenfenster: Buchungs-/ und Belegvorlagen
    Im Fenster „Übersicht Buchungsvorlagen“ lassen sich sämtliche Stammdateninformationen zu Buchungsvorschlägen einsehen. Diese werden in die unterschiedlichen Buchungsprogramme wie Faktura und Buchungen unterteilt. Zudem lassen sich hier auch Belegvorlagen aufrufen. Mittels eines Doppelklicks gelangt man in die ursprüngliche Buchung.
  • Neues Bearbeitungsfenster
    Das Bearbeitungsfenster des Kostenträgerdialogs wurde komplett überarbeitet und in ein neues Design gehüllt. Hierbei kommt es sowohl in optischer als auch funktionaler Ebene zu einer Vielzahl von Neuerungen. Diese umfassen u.a. eine überarbeitete Tool-Bar sowie eine neu angeordnete Symbolik.
  • Anpassung Ansicht MD-/Kostenträgerdialog
    Im Kostenträgerdialog wurden die Benutzervarianten überarbeitet. Die Varianten 1 bis 5 wurden entfernt und stehen nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen können jetzt im Stammdatenfenster „Benutzer-Gridlayouts“ individuelle Benutzerlayouts in beliebiger Anzahl für jeden Benutzer erstellt werden.
  • Anpassung Suchdialog
    Der Suchdialog wurde im Vergleich zur Version 9 angepasst. Grundlegende Funktionen, wie z.B. die Eingabe von Werten wurde in diesem Rahmen beibehalten – Die Suchfelder wurden zusätzlich strukturiert. Die Anpassung fand sowohl im Rahmen der Registerblätter als auch in den einzelnen Registern statt. So werden zukünftig z.B. alle Falldaten sowie die Fristen und Status einheitlich abgebildet.
  • Kennzeichen bei MD/KT-Fall und SFD-Fall
    Wenn zu einer Fallnummer gehörend sowohl ein Fall im MD-/Kostenträgerdialog als auch ein Fall im Spezialfalldialog angelegt ist, dann erscheint im Kostenträgerdialog künftig ein entsprechendes Kennzeichen. Dieses Kennzeichen wird über den Statistik-Aufbau gesetzt und ist somit mit einem Tag Verzögerung für den Anwender sichtbar.
  • Fallsperrung im MD-/Kostenträgerdialog
    Wenn der Programmparameter „checkrowprotected“ aktiviert wurde, können Fälle zur Bearbeitung im Kostenträgerdialog gesperrt werden. Sobald sich ein Benutzer einen Fall markiert hat (Fall ist blau hinterlegt), ist dieser für einen anderen Benutzer gesperrt.
  • MD-/Kostenträgerdialog Auswertungen
    Da in den vergangenen Jahren das Bearbeitungsfenster des Kostenträgerdialogs aufgrund gesetzlicher Neuerungen sowie durch Kundenwünsche immer weiter angewachsen ist, hat man sich zu Version 10 entschieden, eine Trennung vorzunehmen. Bestehen blieb das Fenster Kostenträgerdialog als Haupt[1]Bearbeitungsfenster in einer schmaleren und smarteren Version. Neu hinzugekommen ist das Fenster „Kostenträgerdialog Auswertungen“. Optisch gesehen ist das Fenster „Kostenträgerdialog Auswertungen“ ein Abbild des standardmäßigen Kostenträgerdialog Bearbeitungsfensters. Jedoch sind hier immer noch alle Spalten vorhanden, die zuvor im klassischen Bearbeitungsfenster enthalten waren. Darüber hinaus kann ab sofort in der Vorgangsübersicht eine Gruppierung vorgenommen werden. Hierdurch ist es möglich, dass z.B. nach einem Namen, Fachrichtung, Station, gruppiert werden kann. So lassen sich auf die Schnelle mehrere Fälle gruppieren. Diese werden z.B. bei den Spalten Rechnungsbetrag oder Streitwert immer mit einem Zwischenergebnis versehen.
  • Zwischenspeichern von INKA-Nachrichten
    Neben dem Speichern und Verwerfen von INKA-Nachrichten ist es ab sofort möglich begonnene INKA-Nachrichten zwischenzuspeichern. Hierfür wurde ein eigener Button integriert, durch dessen Bedienung die Funktion aktiviert wird. Beim nächsten Öffnen des INKA-Versandfensters erscheint die Meldung, dass Daten in der Zwischenablage vorhanden sind. Diese können im Anschluss wieder verwendet werden.

Release-Updates 9.12

  • ABBYY | Überwachung der ABBYY-Lizenz
    Unter dem Bereich „Systemtest“ gibt es ab sofort einen Reiter „Monitoring ext. Systeme“.
    In diesem werden Informationen zur Abbyy Lizenz, Insiders Lizenz, Insiders Analyse und Insiders Lernen angezeigt. Die einzelne Zeilen werden jeweils nur angezeigt, wenn entsprechende Daten vorhanden sind.
    Die Daten zu Abbyy werden bei jedem Aufruf von Abbyy aktualisiert.
    Die Daten zur Insiders Lizenz können über einen Button im Fenster „Systemtest“ abgerufen werden.
    Für die Insiders Lern- und Analysestatistik werden die Daten bei jedem Lernlauf und jeder Analyse geschrieben.
    Wenn vom Kunden gewünscht kann über die Daten in der Tabelle Sperfcounter eine E-Mail-Benachrichtigung eingerichtet werden, wenn die verfügbaren Abbyy Lizenzen über einen bestimmten Wert/Prozentsatz fällt. Hierfür werden die zwei Benachrichtigungstypen ABBYYLICORA und ABBYYLICSQL ausgeliefert.
  • Benutzer | Dokumentenupload
    Im Fenster Benutzer kann ab Version 9.11 über die rechte Maus zum jeweiligen Benutzer ein Dokument hinzugefügt werden (z.B. Unterlagen zur Berechtigungsvergabe).
  • Stapelbearbeitung | Import von Leerdateien
    Beim Import von Papierrechnungen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, da im Import-Verzeichnis Dateien mit Leerseiten vorhanden waren. Diese Datei konnten nicht importiert werden – Dadurch wurde der Import abgebrochen bzw. nicht gestartet.
    Ab sofort wird dem Benutzer eine Fehlermeldung angezeigt, dass die Datei wegen Leerseiten nicht importiert werden können und in den Backup Ordner verschoben werden (Datei wird beim nächsten Import aus dem Backup Ordner gelöscht). Die anderen Dateien werden jedoch normal importiert und in der Stapelbearbeitung angezeigt.
  • Rechnungseingangsbuch | Übersteuerung Freigabelimit an der Aktivität
    Wird an der Aktivität der Haken bei „Keine Überprüfung des Betragslimit“ gesetzt, wird ab sofort bei der Freigabe einer Aufgabe mit dieser Aktivität das Freigabelimit an der Leistungsstelle nicht beachtet.
    Dieser Haken kann z.B. bei der Aktivität „Bestätigung Lieferung und Leistung“ gesetzt werden.
    Bei der sachlichen Prüfung ist die Betragsprüfung durchzuführen.
  • Web-Client | Anzeige der Aktivität von offenen Aufgaben
    Im Web-Client ist nun auch die Aktivität in der Aufgabenübersicht ersichtlich ohne dass in das Register Aufgaben geklickt werden muss. Dafür muss nur mit der Maus über das farbliche Kästchen gescrollt werden – Schon wird die Aktivitätsbezeichnung über ein Tooltipp angezeigt.
  • Bestellungen | I-Symbol für Bestellungen mit Investitionsbezug
    Bei allen Bestellungen, welche mit einer Investitionsposition verknüpft wurden, wird zukünftig ein I-Symbol in der Bestellübersicht erscheinen. So kann direkt auf einen Blick eine Verknüpfung geprüft werden.
  • Bestellungen | Buchungstexte der einzelnen Positionen in der Übersicht
    Im Fenster „Bestellungen“ können mit der neuen Version im Register „Übersicht“ die Buchungstexte mitsamt Kostenstelle der einzelnen Bestellpositionen begutachtet werden. Hierzu muss mit der Maus auf die Belegnummer gefahren werden – Schon erscheint ein Tooltip mit den entsprechenden Informationen zu den Positionen.
  • Bestellungen | Wiedervorlage nach überschrittenem Liefertermin
    Sofern im Bestellfenster bei einer Bestellung ein geplantes Lieferdatum hinterlegt ist, wird diese bei Überschreitung des Termins in der Wiedervorlagen-Anzeige im Sideboard angezeigt. Aus dieser Anzeige im Sideboard kann durch einen Doppelklick auf das Dokumentensymbol direkt das Bestellformular aufgerufen werden. Mit einem Doppelklick auf die Erinnerungsposition kann man sich auch die Bestellung im Bestellfenster anzeigen lassen.
    Die Erinnerungspositionen verschwinden aus dem Sideboard, sobald die Bestellung mit der dazugehörigen Rechnung verkettet wurde. Bei Deaktivierung der Bestellung verschwindet diese ebenfalls.
  • Kontenanzeige | Mehrfachauswahl Bewertungsbereich
    In der Kontenanzeige können ab sofort mehrere Bewertungsbereiche gemeinsam ausgewertet werden.
  • Beleganzeige | Änderung von Buchungstexten
    In der Beleganzeige ist es nun möglich, nur einen Buchungstext im Falle einer Splittbuchung abzuändern. Zuvor führte eine Änderung des Buchungstextes von einer Buchungsposition zwangsläufig zu einer Änderung aller Posionen. Bestätigt man nach einer Buchungstextänderung in im Nachgang erscheinende Meldung mit „Nein“, so wird die Änderung des Buchungstextes nicht für alle Positionen übernommen, sondern nur für jene, bei der der Text angepasst wurde. Beantwortet man die Abfrage mit „Ja“, so werden alle Positionen des Beleges hinsichtlich des Buchungstextes abgeändert.
  • Faktura | Mandantenübergreifende Einstellung der Buchungsmaske
    Die Buchungsmaske kann nun über einen Benutzerparameter mandantenübergreifend eingestellt werden. Somit werden nicht nur die Belege aus dem aktuellen Mandanten angezeigt, sondern auch Belege aus anderen Mandanten – Abhängig von der Mandantenberechtigung des Benutzers.
  • Anlagenbuchhaltung | Sammelzugang: Kontrolle der Summen
    Im Fenster „Anlagen-Zugang“ kann ab sofort im Reiter „Sammelzugang“ eine Überprüfung der Summe stattfinden (ähnlich der Anzeige im Rechnungseingangsbuch –Reiter Anlagegüter). Der linke Werte zeigt den Wert im Sammelzugang an und der rechte Wert den ursprünglichen Betrag aus der Finanzbuchhaltung, der auf das Sammelkonto gebucht wurde. Somit kann bei einer Aufteilung überprüft werden, ob der Gesamtbetrag tatsächlich in der Anlagenbuchhaltung aktiviert wird.
  • ANBU/FIBU | Bestandsprüfliste: Neue Spalte
    In der Bestandsprüfliste ANBU/FIBU wird nun auch immer der Modus der Bewegungsart beim Zugang angezeigt.
  • Strukturprüfungsmanagement
  • Mit der Version 09.12.07 steht den Anwendern unser Modul Strukturprüfungsmanagement zur Verfügung. Mit diesem Modul können die gesetzlich vorgeschriebenen Strukturprüfungen durchgeführt werden. Hierbei können für alle prüfungsrelevanten OPS-Kodes einzelne Prozesse angelegt werden. So können hier in AMONDIS zusätzlich auch die notwendigen Dokumente gesammelt und z.B. personenbezogen abgelegt werden.
  • Neuer Prozess-Typ – Strafzahlung
    Gemäß Prüfverfahrensvereinbarung sind ab dem Kalenderjahr 2022 Sanktionszahlung / Strafzahlung seitens der Krankenhäuser bei einem negativen Leistungsentscheid zu entrichten. Insofern für diesen Prozessschritt eine eigene Prozessart angelegt werden soll, kann diese zukünftig mit dem Prozess-Typ Strafzahlung versehen werden. Dementsprechend leicht können alle Fälle ausgewertet werden, welche diesen Prozess-Typ enthalten.
  • Stornierungsnachricht KAIN in AMONDIS
    Krankenkassen besitzen die Möglichkeit, dass ein STORNO einer KAIN-Nachricht an das Krankenhaus versendet wird. Diese STORNO-Nachrichten können ab der Version 09.12.27 in AMONDIS abgebildet werden und erhalten hierzu zusätzlich den Vermerk „Stornonachricht“.
  • Prüfung Vorverfahren
    Bei allen Fällen mit einem Aufnahmedatum >= 01.01.2022 wurde die Logik zum Vorverfahren umgebaut. Das Feld Ende Vorverfahren heißt zukünftig Start Vorverfahren und wird befüllt insofern eine Prozessart mit dem Prozess-Typ Vorverfahren ausgewählt wird. Das Feld Start Vorverfahren wird hierbei mit dem Fristbeginn-Datum befüllt. Bei KAIN-Nachrichten mit einem §301-Schlüssel aus dem Vorverfahren wird das Feld mit dem KAIN-Eingangsdatum befüllt.

Lernen Sie das umfangreiche Portfolio unserer AMONDIS Produktfamilie kennen und genießen Sie eine stetige Effizienzsteigerung auf Basis unserer regelmäßigen Release-Updates.

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